Sie sind hier: Home
> Diabetes macht Haarausfall
Diabetes macht Haarausfall
Diabetes ist eine häufige Stoffwechselerkrankung, die oft lange Zeit unentdeckt bleibt. Viele Betroffene wissen nichts von ihrem Leiden und werden erst durch das Phänomen „plötzlicher Haarausfall“ darauf aufmerksam gemacht!
Verursacht wird der Haarverlust durch hormonelle Veränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt und die sich auch auf den Haarwuchs auswirken. Die Folgen reichen vom Dünner-Werden der Haare bis zu massivem Haarverlust, bei dem oft ganze Haarbüschel ausfallen.
Dahinter stecken Veränderungen des Haarzyklus. Diabetes wirkt sich auf alle Stoffwechselvorgänge im Körper negativ aus und kann auch den üblichen Rhythmus des Haarwachstums aus dem Lot bringen. Fällt ein Haar nach der Wachstums- und Ruhephase aus, kann es bei Diabetikern passieren, dass es verspätet oder gar nicht mehr nachwächst. Auch die Versorgung des Haarfollikels mit Nährstoffen kann darunter leiden, da bei Diabetikern meist die Nährstoffversorgung im gesamten Organismus gestört ist. Wird der Haarfollikel nicht mehr ausreichend ernährt, verkümmert er mit der Zeit und kann im schlimmsten Fall sogar ganz absterben.
Dazu kommt, dass bei Diabetikern das Hormonsystem oft generell gestört ist, was wiederum auf jene Hormone Einfluss hat, die für das gesunde Haarwachstum verantwortlich sind.
Auch das Immunsystem ist von der Stoffwechselstörung häufig negativ betroffen. Der Körper kann Keime wie etwa Pilze oder Bakterien nicht mehr so gut abwehren wie bei einem gesunden Menschen. Besiedeln diese die Kopfhaut, kann es ebenfalls zu Haarausfall kommen. Manche Diabetes-Medikamente haben zudem die unerwünschte Nebenwirkung „Haarausfall“. In diesem Fall gilt es, gemeinsam mit dem Arzt nach haarverträglichen Alternativen zu suchen.

|