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Die grössten Irrtümer bei Haarausfall und Haarwuchs: Toupieren
Haare bestehen zu einem großen Teil aus Keratin, das ihnen einen gesunden Glanz verleiht. Toupieren tut dieser Hornschicht allerdings nicht gerade gut! Die Hornschuppen, die die äußerste Hülle des Haares bilden, sind angeordnet wie bei einem Fisch. Wird gegen die Wuchsrichtung der Schuppen toupiert, stehen diese ab. Die Oberfläche wird aufgeraut, was die Haare stumpf und glanzlos macht.
Wird häufig toupiert, können die Schuppen der äußeren Schutzschicht sogar ganz abfallen. Das Haar trocknet dadurch leichter aus und ist allen Einflüssen ungeschützt ausgeliefert. Gegen Schäden kann man sein Haar wappnen, indem man nicht allzu häufig toupiert und das Haar vor dem Styling intensiv pflegt. Eine Pflegepackung nach der Haarwäsche kann wie eine Art Versiegelung wirken. Beim Stylen selbst sollte man darauf achten, möglichst feine Strähnen abzuteilen. Auf diese Weise kommt man mit weniger Haarmasse aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Jede Strähne sollte außerdem erst einmal nur etwas antoupiert werden. Anschließend kann man Haarlack oder Haarspray direkt auf den Haaransatz geben. Erst jetzt mit dem Toupieren des restlichen Haares beginnen! Davon jeweils nur ein bis zwei Zentimeter stylen, da sich sonst leicht Knoten bilden, die sich nur schwer lösen lassen.
Die Art des Kamms hat übrigens keinen Einfluss darauf, ob Toupieren den Haaren zusetzt oder sogar Haarausfall verursacht. Es macht keinen Unterschied, ob man zum Toupieren einen Stielkamm, breite Kämme oder eine kleine Rundbürste verwendet. Wichtig ist allerdings die Qualität der Haarwerkzeuge.

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