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Haarausfall bei Männern: Was weg ist, ist weg!
Bestehen für Männer überhaupt Chancen, wenn das Haar erst einmal ausgefallen ist? Lässt sich eine Glatzenbildung wieder umkehren?
Im Fall des androgenetischen, also erblich bedingten Haarausfalls ist die Antwort darauf leider ein klares „Nein!“ Schuld an dieser Form des Haarverlusts ist das Männerhormon Testosteron. Es setzt bei einer vererbten Überempfindlichkeit den Haarfollikeln zu, die das Haar in der Kopfhaut verankern. Das Sexualhormon sorgt dafür, dass diese Haarwurzeln schrumpfen und dass sich die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Sie wachsen schneller, aber leider auch dünner nach. Jedes betroffene Haar ist durch den Testosteroneinfluss feiner und kleiner als sein Vorgänger. Das schreitet so lange voran, bis schließlich nur mehr ein kleiner Haar-Rest verbleibt. Am Ende dieses Prozesses stirbt die Haarwurzel gänzlich ab und ist für immer und ewig verloren. Die einzige Möglichkeit, an der betroffenen Stelle der Kopfhaut ein Haar sprießen zu lassen, ist eine Haartransplantation!
In diesem Fall heißt es also leider: Was weg ist, ist weg, wenn es um die Haarfülle geht. Doch das trifft nicht immer zu. Auch bei Männern kann der Haarausfall umkehrbar sein – besonders dann, wenn es um Haarausfall durch Stress oder eine einseitige Ernährung geht. Aber auch ein von Testosteron geschwächtes Haar lässt sich wieder „aufpäppeln“ –vorausgesetzt, die Haarwurzel ist noch intakt!

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