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Haarausfall durch rauchen?
Dass Rauchen dem Haupthaar schadet, konnte etwa eine großangelegte Studie in Taiwan nachweisen. Warum Haare keine Zigaretten mögen, ist allerdings noch nicht restlos geklärt. Vermutlich setzt ein durch das Rauchen veränderter Hormonhaushalt auch der Haarpracht zu. Zudem wird eine Schädigung der DNA in den Zellen der Haarfollikel vermutet beziehungsweise eine durch Nikotin verursachte Entzündung der Haut.
Auf jeden Fall dürfte die Versorgung der haarbildenden Zellen unter dem Dauerkonsum von Nikotin leiden. Haare sind aus biochemischer Sicht richtige Wunderwerke. Sie sprießen aus winzigen Follikeln, wachsen rasch und brauchen Nährstoffe, um sich richtig zu entwickeln. Diese Nahrung wird über feinste Gefäße, die Kapillaren, zu den Haarfollikeln transportiert. Die Versorgung muss einwandfrei klappen, damit es den Haaren gut geht. Kommt es im Zuge von Nikotinkonsum zu Durchblutungsstörungen der kleinen Kapillare, kann sich das dramatisch auswirken. Die fein verästelten Gefäße sind nämlich äußerst sensibel. Während große Blutgefäße, die zu den Organen führen, eine mangelnde Durchblutung ausgleichen können, gilt das für die Versorgungswege der Haarfollikel nicht. Rauchen kann die Transportwege so stark in Mitleidenschaft ziehen, dass sie zugrunde gehen. Darunter wiederum leiden die Nährstoffaufnahme am Haarfollikel.
Eine gute Durchblutung ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Haare gesund bleiben. Das ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt, wie eine im "Journal of Clinical Investigation" publizierte Studie von US-Dermatologen belegt. Die Forscher wiesen nach, dass die Haare von Labormäusen schneller und dichter als normal wuchsen, wenn ihre Haut mehr Blutgefäße hatte.

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