Sie sind hier: Home
> Haarprobleme durch Stress
Haarprobleme durch Stress
Sehr umfangreich ist die wissenschaftliche Datenlage rund um Haarverlust und Stress zwar noch nicht, ein Zusammenhang dürfte aber tatsächlich bestehen. So zeigte sich etwa bei Versuchen mit unter Stress stehenden Mäusen, dass dadurch die Wahrscheinlichkeit für einen kreisrunden Haarausfalls, die so genannte Alopecia areata, ansteigt. Auch ein Lübecker Forscherteam um Dr. Tobias W. Fischer und Professor Ralf Paus fand bei einer wissenschaftlichen Untersuchung Hinweise, dass chronischer Stress zu vermehrtem Haarausfall führt. Ihre Erkenntnisse: Bei Stress befinden sich deutlich weniger Haare in der Wachstumsphase als in ruhigen Zeiten. Neben diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es sehr viele Erfahrungsberichte von Betroffenen, die nach Stress Haare lassen mussten.
Die Ursache dieser Form des Haarausfalls scheint allerdings nicht nur in der Ausschüttung von Stresshormonen zu liegen. Auch Verspannungen dürften eine Rolle spielen. Vorwiegend Männer, aber auch Frauen neigen dazu, bei großen Belastungen die obere Schädelmuskulatur zu anzuspannen. Darunter leidet die Durchblutung der Kopfhaut und die Versorgung der der Haarwurzeln mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen.
Stressbedingter Haarausfall kann so plötzlich aufhören, wie er gekommen ist. Fällt die chronische Belastung weg, erholen sich die Haare mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung meist wieder.

|