Sie sind hier: Home
> Stress ist
Stress ist 
Wer im Job und/oder im Privatleben auf „Dauerstrom“ steht, muss mit Konsequenzen rechnen: Viele körperliche Vorgänge werden durch Stressfaktoren gestört. Auch die Gesundheit der Haarpracht kann darunter leiden, was in der Welt der Wissenschaft schon länger ein Thema ist.
So untermauert etwa eine Studie an der Berliner Klinik Charite, dass diffuser Haarausfall und Stress eng zusammenhängen. Der Auslöser dafür ist noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet allerdings, dass Stress wie beim hormonell bedingten Haarausfall die Wachstumsphase des Haares verkürzt. Der normale Haarzyklus wird dadurch unterbrochen. Die Haare bleiben länger in der Ruhephase und gehen erst später als üblich wieder in die Wachstumsphase über. In Zeiten mit viel Stress und Hektik wachsen also weniger Kopfhaare nach, als ausfallen. Der gesunde, natürliche Rhythmus kommt aus dem Lot. Der Haarwuchs dünnt sich dadurch allmählich immer mehr aus. In manchen Fällen kann das dazu führen, dass das Haupt richtiggehend schütter wirkt.
Soweit die schlechte Nachricht! Die gute kommt von der University of California in Los Angeles. Dort fanden Forscher nämlich heraus, dass sich dieser Vorgang stoppen und umkehren lässt. Sie entdeckten bei Studien an Mäusen eine chemische Verbindung, die die Wirkung des Stresshormons Cortisol blockiert. Gestresste und teilweise kahle Nager, die damit behandelt wurden, bekamen wieder ein dichtes, gesundes Fell. Ob Astressin-B, so lautet der Name der wundersamen Substanz, auch das menschliche Haar wieder wachsen lässt, muss aber leider erst noch erforscht werden.

|