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Uni Bonn forscht nach Ursachen für Haarausfall
Die
Humangenetikerin Dr. Regina Betz forscht an der Universität Bonn seit kurzem
nach den Ursachen für den genetisch bedingten kreisrunden Haarausfall. Bisher
ist nur bekannt, dass Vererbung und Umwelteinflüsse für die Alopecia areata,
wie das Problem auch genannt wird, verantwortlich sind. Die Bonner Forscherin
und ihre Kollegen wollen nun wissen, um welche Gene es sich genau handelt und
welche Faktoren den Ausbruch dieser Erkrankung außerdem beeinflussen. Für die
Untersuchungen haben sich bereits rund 1800 Betroffene zur Zusammenarbeit
bereit erklärt. Regina Betz hofft auf noch mehr Patienten, um möglichst viel
über den genetisch bedingten Haarausfall herausfinden zu können.
Ziel ihrer Forschungen ist der sogenannte HLA-Komplex. Das ist eine bestimmte
Genregion, die beim kreisrunden Haarausfall eine sehr wichtige Rolle spielt. Sie
ist mitverantwortlich für die Regelung und Erkennung von fremden oder
körpereigenen Strukturen. Wenn hier etwas nicht richtig funktioniert, erkennt
der Körper sein eigenes Gewebe nicht und kann es unter Umständen abstoßen.
Derzeit werden laut einer Aussendung der Bonner Uni noch
freiwillige Patienten gesucht, die durch ihre Teilnahme die Forschung unterstützen.
Wer bei der Studie mitmachen möchte, kann mit Dr. Silke Redler von der
Universität Bonn Kontakt aufnehmen: Telefon 0228/287-22568 oder E-Mail: silke.redler@uni-bonn.de

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